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Aston Martin München: News & Events

Februar 2014: Die Zagatos zu Gast

Andrea Zagato und Marella Rivolta-Zagato leiten in 3. Generation die berühmte Designschmiede Zagato. Für Aston Martin entwerfen und fertigen die Milaneser bereits seit 1960 Kleinserien und Showcars.

Ende Dezember erfreute das autophile Paar unser Haus mit einem Besuch.



Besuch aus Italien

Zur Freude aller Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Aston Martin München beehrte kürzlich Marella Rivolta-Zagato mit ihrem Gatten Andrea Zagato unser Haupthaus an der Moosacher Straße im Norden Münchens.

 
Andrea Zagato, Marella Rivolta-Zagato  und Geschäftsleiter Wolfgang Oswald

 

Das Paar leitet das Traditions-Karosseriebauunternehmen ZAGATO in dritter Generation und ist bemüht, den enormen Familienschatz zu bewahren: So standen in den letzten Jahren unter anderem immer wieder Modelle von Aston Martin im Zagato-Kleid auf den weltweiten Automessen.

 


Jürgen Lewandowski, Andrea Zagato 

 

Marella und Andrea kamen in Begleitung von Motorjournalist Jürgen Lewandowski, der nicht nur über 65 Bücher rund um die Geschichte des Automobils initiiert, betreut und geschrieben hat, sondern sich auch als Juror des bekannten Concorso d`Eleganza Villa d`Este am Comer See betätigt.

 

 

Nicht fehlen durfte bei dem „hohen Besuch“ freilich eine Unterschrift des Enkels von Zagato-Gründer Ugo Zagato auf dem großen V12 Zagato Display.

 

Adelt die Tapete: Unterschrift von Andrea Zagato



Aston Martin und Zagato


Seit 1919 bereichert der Karosseriebauer und -designer Zagato (früher „Carozzeriea Ugo Zagato & Co“) die Formensprache der Automobilindustrie mit markanten Karosseriezeichnungen. Mindestens 50 Hersteller griffen seither auf die Dienstleistungen der Milaneser Kreativschmiede zurück und ließen sich unzählige Designs für ihre Fahrzeuge maßschneidern oder gleich ganze Fahrzeuge bauen.

Aston Martin nahm die Dienste von Zagato erstmals 1960 in Anspruch, als auf Basis des DB4 GT eine leichte, wettbewerbsfähige Variante für Renneinsätze benötigt wurde. Tony Crook, seinerzeit größter Bristol-Händler und Vertreter Zagatos auf der Britischen Insel, hatte den Kontakt hergestellt, da er um das Können der Italiener im Leichtbau wusste.




DB4 Zagato 1960

 

Bei der Herstellung der Karosseriepaneele des DB GT Zagato verwendete die kleine Manufaktur Aluminium, das von Hand über einem Holzmodell in Form gedengelt wurde. Die Fenster bestanden aus leichtem Plexiglas, zudem verzichteten die Stellmacher auf Zierteile und Komfortmerkmale. Die Karosserie wurde von einem Rahmen aus 8 mm dicken Stahlrohren getragen. Die Fahrzeuge hatten – anders als der Werks-DB4 GT – zurückgesetzte Scheinwerfer, die mit Plexiglas verkleidet waren. Das Ergebnis konnte sich sehen lassen: Der Wagen beschleunigte in nur 6,2 Sekunden auf 100 km/h und erreichte in der Spitze stolze 246 km/h.

 


DB7 GT Zagato (2002-2003)

 


DBAR 1 (2003-2004)


Nach Assistenzen in den 80ern in Form des V8 Vantage Zagato beanspruchte Aston Martin die Leistungen der Italiener 2002 und 2003 mit dem Entwurf des sagenhaften DB7 GT Zagato und des DB American Roadster 1. Die je nur 99/100-mal gefertigten Fahrzeuge zählen heute zu den gesuchtesten Aston Martin Youngtimer, die auch dank ihres „Double-Bubble“ Designs in Dach und Roadster-Heck hohen Wiedererkennungswert genießen.

 


V12 Zagato - 2011


Jüngstes und faszinierendstes Beispiel für die meisterhafte Adaptierung neuzeitlichen Fahrzeugdesigns ist – zweifelsohne – der auf 101 Exemplare limitierte, atemberaubende Aston Martin V12 Zagato („Stradale“). Der 380 kW (517 PS) starke Renner wurde bei seiner Premiere auf dem Concorso d’Eleganza Villa d’Este 2011 vom Publikum zum schönsten Prototypen gewählt. Kurz darauf startete die Kleinserienfertigung zum Stückpreis von einer halben Million Euro. Das Dach, die Motorhaube sowie die Türen wurden aus Aluminium handgefertigt, die Kotflügel vorne und hinten, die Kofferraumklappe sowie die Seitenschweller wurden aus Gründen der Gewichtseinsparung aus Kohlefaser repliziert.

 

Zagato heute


Gegenwärtig ist Zagato in dem Geschäftsfeldern Design, Modellbau und der Prototypenfertigung aktiv.

Zum einen ist dies die Designabteilung. Dort kann vom Rohentwurf bis hin zur fertigen Entwicklung jeder Designauftrag durchgeführt werden. Zum anderen betätigt man sich im Modellbau, in dem mit 5-Achs-Bearbeitungsmaschinen Muster und Modelle hergestellt erstellt werden. In der Prototypenfertigung werden wiederum unter Zuhilfenahme von Aluminium, Stahl oder Composit-Material einzelne Objekte erstellt. Dank der Professionalität und Ausstattung ist man in der Lage, eine begrenzte Serienproduktion aufzunehmen. Darüber hinaus befasst man sich bei Zagato mit Industriedesign im weiteren Sinne. Dazu gehört unter anderem die Gestaltung von Gabelstaplern und sogar Straßenbahnen.

Zum Centenary Treffen im Hydepark in London überraschten Marella und Andrea die Fangemeinde mit zwei Geburtstags-Unikaten: Dem DBS Centennial Zagato sowie dem DB9 Spyder Centennial Zagato.

 
Marella und Andrea vor ihren jüngsten Kreationen im Hyde Park 2013. (Photocredit Jan Baedecker|Classic Driver)


 



Aston Martin München Newsredaktion | UJL

Unter Verwendung von Informationen von Aston Martin Lagonda Ltd.
Alle Angaben ohne Gewähr. Änderungen möglich.

 


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